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Weitere Informationen: Missionsärztliches Institut
Salvatorstr. 7
97074 Würzburg
Tel.: 0931/ 791-2900
www.medmissio.de
Bei Spenden bitte Stichwort "Archana" angeben!
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Projekt "Archana" - Unterstützung für Mädchen und Frauen in Indien
Die Situation von Mädchen in Indien
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"Wenn in Indien ein Mädchen geboren wird, freut man sich nicht," sagte Sr. Franciska Palghadmal aus der Gemeinschaft der indischen Missionshelferinnen einmal bei einem Gespräch. Da die Eltern im Alter bei den Söhnen leben, werden die Jungen in jeder Hinsicht bevorzugt (Ernährung, Bildung, medizinische Versorgung). Hinzu kommt, dass hohe Aussteuerforderungen ein großes Armutsrisiko für die Familien sind, besonders in ländlichen Gegenden, wo Traditionen noch eine große Rolle spielen.
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Das Mädchenheim "Jyoti Bhavan"
Indische Schwestern aus der Gemeinschaft der Missionshelferinnen gründeten 1998 das Projekt "Jyoti Bhavan" (Haus des Lichts) in Pathardi/Mittelindien, das vom Missionsärztlichen Institut Würzburg getragen wird. In diesem Heim werden Waisenkinder oder Mädchen aus niederen Kasten aufgenommen, die sonst keine Aussicht auf eine Schulbildung und auch sonst kaum das Nötigste zum Leben hätten.
Archana, das Mädchen mit den Hühnern, das bei meinem Besuch in Indien 2003 zehn Jahre alt war, ist im "Haus des Lichts" aufgewachsen.
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Die Frauengruppen in den Dörfern
Nach ihrer Schulzeit werden die meisten Mädchen verheiratet und kehren in ihre Dörfer zurück. Aber sie werden auch jetzt nicht allein gelassen. Regelmäßige Treffen der Frauen fördern die Solidarität untereinander und stärken ihr Selbstwertgefühl. Die Schwestern begleiten die Gruppen in Fragen der Gesundheits-
erziehung (Hygiene, Aidsaufklärung, Ernährung), leisten Ehe- und Erziehungsberatung und entwickeln Programme zur Einkommenserzeugung (Sparprogramme, Starthilfe zur Selbstständigkeit).
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Das neueste Projekt:
Eine Schwesternschule mit Wohnheim
2008 entschlossen sich die Schwestern, den Mädchen eine Ausbildung zur Krankenschwester zu ermöglichen. Es gibt strenge Auflagen von der Regierung, wenn der Abschluss staatlich anerkannt werden soll.
Die Finanzierung dieses Projektes stellte die Schwesterngemeinschaft vor gewaltige Herausforderungen.
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Archana, die heute erwachsen geworden ist, hatte das große Glück, dass sie einen Ausbildungsplatz gefunden hat, der über Spenden finanziert wurde. Inzwischen hat sie die Ausbildung abgeschlossen und ihre erste Anstellung in der Krankenstation in Pathardi, neben dem Mädchenheim, wo sie aufgewachsen ist.
Seit 2000 unterstütze ich dieses Projekt mit 50% der Konzertspenden und 10% des CD-Erlöses. Wenn Sie möchten, kann ich im Rahmen des Konzertes anhand von Dias von meiner Reise nach Indien berichten.
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